Anspruchsvolle Strecken und steile Anstiege erfordern Hardware, die über die Standardleistung herkömmlicher E-Scooter hinausgeht. Der Hersteller Ausom adressiert dieses Bedürfnis mit der Einführung von zwei neuen Modellen, dem Gosoul 2 Pro Dual Motor und dem Laluz 2 Pro Dual Motor. Beide Fahrzeuge setzen auf ein Antriebskonzept mit zwei Motoren, um eine höhere Beschleunigung und bessere Geländegängigkeit zu ermöglichen.
Die technische Basis beider Modelle bilden duale 1.400-Watt-Motoren, die gemeinsam eine Spitzenleistung von 2.800 Watt erreichen. Mit einem Drehmoment von 28 Nm sind die Scooter darauf ausgelegt, auch schwierige Untergründe und Steigungen effizient zu bewältigen. Im Dual-Motor-Modus erreichen die Fahrzeuge eine Höchstgeschwindigkeit von rund 58 km/h (ca. 36 mph), während die maximale Reichweite laut Herstellerangaben bei bis zu 90 Kilometern (ca. 56 Meilen) pro Akkuladung liegt.
💡 Gut zu wissen: Dual-Motor-AntriebBei einem Dual-Motor-System ist sowohl im Vorder- als auch im Hinterrad ein Elektromotor verbaut. Dies verbessert die Traktion auf losem Untergrund und ermöglicht das Bewältigen deutlich steilerer Steigungen als mit einem Einzelmotor.
Das ShocFree-Federungssystem im Detail
Um den Fahrkomfort bei hohen Geschwindigkeiten und im Gelände zu erhöhen, integriert Ausom das sogenannte ShocFree-Federungssystem. Dieses nutzt ein doppelseitiges Schwingarm-Design, das Vibrationen durch eine verstellbare Feder minimiert. Nutzer können die Federung somit an ihr Gewicht oder die Beschaffenheit des Untergrunds anpassen, was die Stabilität des Scooters erhöht.
Der Gosoul 2 Pro Dual Motor ist speziell für den Einsatz abseits befestigter Wege konzipiert und bewältigt Steigungen von bis zu 33 Prozent. Er ist mit Off-Road-Schlauchlosreifen ausgestattet, die für zusätzlichen Grip sorgen. Das Schwestermodell Laluz 2 Pro Dual Motor setzt hingegen auf einen 864-Wh-Akku und verfügt über 10-Zoll-Schlauchlosreifen, die einen Kompromiss zwischen Komfort und Effizienz bieten.
Technische Daten im Überblick
- Motorleistung: Duale 1.400 W (Spitzenleistung 2.800 W)
- Drehmoment: 28 Nm
- Höchstgeschwindigkeit: ca. 58 km/h (36 mph)
- Reichweite: bis zu 90 km (56 Meilen)
- Akkukapazität (Laluz 2 Pro): 864 Wh
- Steigfähigkeit (Gosoul 2 Pro): bis zu 33 %
- Reifentyp: 10-Zoll-Schlauchlosreifen (Off-Road-Variante beim Gosoul)
- Federung: ShocFree-System mit verstellbarer Feder
✅ Tipp: Schlauchlose ReifenSchlauchlose Reifen (Tubeless) sind weniger anfällig für plötzliche Luftverluste bei Einstichen. Zudem bieten sie durch den geringeren Rollwiderstand eine bessere Energieeffizienz im Vergleich zu Reifen mit Schlauch.
Verfügbarkeit und Service
Die neuen Modelle sind ab sofort über den Onlineshop des Herstellers verfügbar. Der reguläre Preis beginnt bei rund 671 Euro* (ca. rund 700 Euro (ca. 729 USD)), wobei zum Start ein Aktionspreis von rund 625 Euro (ca. rund 600 Euro (ca. 679 USD)) aufgerufen wird. Ein konkreter Preis für den deutschen Markt steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest, da die Modelle zunächst für den US-Markt eingeführt wurden.
Für die Sicherheit der Käufer gewährt der Hersteller eine 2-jährige Garantie auf die Kernkomponenten der Scooter. Zusätzlich wird ein technischer Support angeboten, der den Nutzern 24 Stunden am Tag an sieben Tagen der Woche zur Verfügung steht. Dies soll eine langfristige Nutzung der leistungsstarken Pendler-Fahrzeuge sicherstellen.
Was bringt das dem Nutzer?
Die Kombination aus hoher Motorleistung und dem ShocFree-System löst ein zentrales Problem vieler E-Scooter: den mangelnden Komfort auf unebenen Wegen. Durch die verstellbare Federung und die Off-Road-Bereifung des Gosoul-Modells erweitert sich der Einsatzradius von glatten Asphaltwegen auf Wald- und Schotterpfade. Die hohe Steigfähigkeit sorgt zudem dafür, dass auch Fahrer in hügeligen Regionen nicht an ihre Grenzen stoßen.
Unterm Strich bieten die neuen Ausom-Modelle eine technische Ausstattung, die primär auf Stabilität und Kraftreserven ausgelegt ist. Während die hohe Endgeschwindigkeit in vielen europäischen Ländern regulatorische Anpassungen erfordern würde, zeigt das Setup, wohin die Entwicklung bei Langstrecken-Scootern geht: mehr Kapazität, bessere Dämpfung und redundante Antriebssysteme für maximale Zuverlässigkeit.
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