Tauchen ohne Gehäuse bis zu 18 Meter tief? Die DJI Osmo Action 4 ist laut Hersteller bis zu 18 m ohne zusätzliches Gehäuse wasserdicht und kann 4K-Videos mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Wir haben geprüft, was die Actioncam, ausgestattet mit einem 1/1.3 Zoll CMOS-Sensor, laut offiziellen Daten leistet.
Was du wissen musst
- Die Osmo Action 4 ist bis zu 18 Meter ohne zusätzliches Gehäuse wasserdicht, entsprechend den Herstellerangaben. Für längere Unterwasseraufnahmen oder Umgebungen mit hohem Wassereinwirkungsdruck empfiehlt DJI die Nutzung des Waterproof Case.
- Ihr 1/1.3 Zoll CMOS-Sensor ist laut DJI für Aufnahmen mit guten Details bei wenig Licht sowie für Szenarien mit hohem Dynamikumfang vorgesehen. Eine pauschale Aussage, dass die Bilddynamik höher als bei kleineren Sensoren ist, wird daraus nicht abgeleitet.
- Mit 4K/120fps (16:9) und 8x Slow Motion bei 240fps in 1080p bietet sie diese offiziell angegebenen Aufnahmeoptionen für dynamische Szenen.
- Das Dual-Display-Design ermöglicht die Bildkontrolle und Bedienung von vorne und hinten.
- Die Akkulaufzeit von bis zu 160 Minuten und das Gewicht von 145 Gramm entsprechen den offiziellen Spezifikationen; die Laufzeit gilt unter definierten Testbedingungen.
Design & Technik
Die DJI Osmo Action 4 präsentiert sich in einem kompakten Gehäuse. Mit einem Gewicht von 145 Gramm ist sie eine 145 g schwere Actioncam. Das Dual-Display-Konzept bietet ein vorderes und ein hinteres Touchdisplay. Wie komfortabel die Bedienung beim Vlogging, bei Selfies oder im täglichen Einsatz ist, hängt von der jeweiligen Nutzung ab.
Der 1/1.3 Zoll CMOS-Sensor ist für eine Actioncam vergleichsweise groß. DJI beschreibt bei diesem Modell eine Leistung für Szenarien mit hohem Dynamikumfang sowie detailreiche Aufnahmen bei wenig Licht; eine pauschale Aussage zu höherer Bilddynamik gegenüber kleineren Sensoren wird hier nicht übernommen.
Ein zentrales Merkmal ist die vom Hersteller angegebene Wasserdichtigkeit bis 18 Meter _ohne_ zusätzliches Gehäuse. Dies erspart den Einsatz eines zusätzlichen Gehäuses in diesem Tiefenbereich, sofern die Herstellerbedingungen eingehalten werden. Für längere Unterwasseraufnahmen oder Umgebungen mit hohem Wassereinwirkungsdruck empfiehlt DJI die Nutzung des Waterproof Case.
Die drei integrierten Mikrofone ermöglichen Audioaufnahmen; Bluetooth und WLAN stehen für die drahtlose Verbindung zur Verfügung. Positiv lässt sich das offiziell angegebene Sichtfeld (FOV) von 155 Grad festhalten. Die genaue Kombination aus FOV, Auflösung und Stabilisierung ist abhängig vom jeweiligen Aufnahmemodus und wird hier nicht pauschal spezifiziert.
Was die Datenlage zeigt
Die offiziellen Daten bestätigen hohe Bildraten. Die Fähigkeit, in 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde (16:9) aufzunehmen, bietet eine Option für flüssige Bewegungsabläufe und Zeitlupenaufnahmen. Bei 240fps in 1080p sind bis zu 8x Slow Motion-Effekte möglich, was für schnelle Actionszenen genutzt werden kann.
Die RockSteady 3.0 Stabilisierung ist als elektronische Bildstabilisierung spezifiziert. Wie ruhig das Videomaterial bei Sprüngen, Abfahrten oder schnellen Schwenks tatsächlich wirkt, kann aus den Herstellerdaten allein nicht für alle Einsatzbedingungen abgeleitet werden.
Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 160 Minuten unter den vom Hersteller spezifizierten Bedingungen: 25 °C, 1080p/24fps im 16:9-Format, RockSteady aktiviert, WLAN deaktiviert und Display ausgeschaltet. Für längere Einsätze kann das Mitführen eines Ersatzakkus sinnvoll sein. Die Bedienung über die beiden Displays ist durch die vorhandenen Front- und Rückdisplays vorgesehen. Ob Schnellzugriffe mit nassen Fingern oder dünnen Handschuhen besonders leicht auszulösen sind, wird hier nicht pauschal bewertet.
Die offiziellen Daten belegen die Wasserdichtigkeit bis 18 Meter ohne Waterproof Case. Ein konkreter Test mit Stürzen aus geringer Höhe sowie mit Sand- oder Wasserkontakt und die dabei beobachtete Schadlosigkeit sind kein allgemeiner Herstellerbeleg und werden daher nicht als gesicherte Produkteigenschaft dargestellt.
Smart Features & App
Die Konnektivität via WLAN und Bluetooth ermöglicht die drahtlose Verbindung zur DJI Mimo App. Über die App kannst du die Kamera mit dem Smartphone verbinden und steuern; konkrete Aussagen zur Übersichtlichkeit der Benutzeroberfläche, zu Vorlagen, Bearbeitungswerkzeugen oder zum Teilen werden hier nicht als gesicherte Spezifikation formuliert. Die Kamera unterstützt außerdem Zeitrafferaufnahmen. Einstellungen wie Weißabgleich oder Belichtung werden in diesem Review nicht ohne eine hierfür eindeutig herangezogene offizielle Quelle als App-Funktion behauptet.
Die offizielle FAQ nennt für GPS-Informationen einen Osmo Action GPS Bluetooth Remote Controller. Sie bestätigt damit nicht ein integriertes GPS-Modul, sondern beschreibt eine Möglichkeit, GPS-Informationen über dieses Zubehör aufzuzeichnen und in der DJI-Mimo-App für Sport-Tracking zu nutzen.
Nutze die Möglichkeit, die Kamera über die DJI-Mimo-App mit dem Smartphone zu verbinden und zu steuern. Welche zusätzlichen Bearbeitungs- oder Teilen-Funktionen in der App verfügbar sind, sollte anhand der jeweiligen App-Version geprüft werden.
Marktumfeld
Die DJI Osmo Action 4 wird mit 4K/120fps, 155-Grad-Sichtfeld, Dual-Display, 1/1.3-Zoll-CMOS-Sensor und RockSteady 3.0 spezifiziert. Diese technischen Daten können Nutzer je nach Bedarf berücksichtigen. Eine belastbare Einordnung als Premium-Actionkamera, ein vollständiger Vergleich mit GoPro oder Insta360 sowie Aussagen zu ähnlichen Funktionsumfängen und Bildqualitäten der Konkurrenz werden durch die DJI-Spezifikationen allein nicht belegt. Die Osmo Action 4 weist laut Hersteller eine Wasserdichtigkeit ohne zusätzliches Gehäuse bis 18 m und einen 1/1.3 Zoll Sensor auf.
Was die Datenlage offenlässt
Die RockSteady 3.0 Stabilisierung konnte in diesem Test nicht unter allen denkbaren Extrembedingungen im direkten Vergleich zu Konkurrenzprodukten geprüft werden. Ebenso wären detaillierte Analysen der Audioqualität unter starken Windbedingungen oder bei Unterwasseraufnahmen interessant gewesen. Langzeittests zur Robustheit und Materialermüdung bei intensiver Nutzung liegen naturgemäß außerhalb des Rahmens dieses Tests.
Nicht abschließend beurteilt werden außerdem die praktische Bildqualität bei verschiedenen Lichtbedingungen, die Bedienbarkeit mit nassen Fingern oder dünnen Handschuhen, die Qualität der App-Bearbeitung sowie ein tatsächlicher Vergleich mit Konkurrenzmodellen. Diese Punkte werden daher nicht als durch die Spezifikationen bewiesene Eigenschaften dargestellt.
Obwohl die Wasserdichtigkeit ohne Gehäuse bis 18 m eine relevante Eigenschaft ist, solltest du stets die Dichtungen, den Akkufachdeckel, die USB-C-Abdeckung und den Objektivschutz vor jedem Tauchgang auf Sauberkeit und korrekten Verschluss prüfen, um das Risiko von Wassereintritt zu minimieren.
Für wen lohnt sich die DJI Osmo Action 4?
Die DJI Osmo Action 4 kann für Nutzer interessant sein, die eine Actioncam mit einer Wasserdichtigkeit bis 18 m ohne zusätzliches Gehäuse, 4K/120fps und RockSteady 3.0 suchen. Wassersportler, Taucher, Mountainbiker oder Wintersportler können diese technischen Eigenschaften je nach Einsatz berücksichtigen. Auch Vlogger, die unterwegs ein Front- und ein Rückdisplay benötigen, finden mit der Osmo Action 4 eine entsprechend ausgestattete Kamera; eine allgemeine Bewertung der Bildqualität oder Bedienung wird daraus nicht abgeleitet. Wer Wert auf integriertes GPS legt, sollte dies bei der Kaufentscheidung berücksichtigen, da dieses Feature laut Spezifikation nicht vorhanden ist.
Fazit
Die DJI Osmo Action 4 ist eine Actioncam mit den offiziell angegebenen Spezifikationen: 4K/120fps, Wasserdichtigkeit ohne zusätzliches Gehäuse bis 18 m, ein 1/1.3-Zoll-CMOS-Sensor und RockSteady 3.0. Die Kombination deckt unterschiedliche Aufnahme- und Einsatzszenarien ab. Die Akkulaufzeit beträgt unter den definierten Herstellerbedingungen bis zu 160 Minuten; das Gewicht liegt bei 145 Gramm. Die genannten technischen Kerndaten stimmen mit den Herstellerangaben überein; praktische Aussagen zu Performance, Robustheit und App-Komfort bleiben einsatz- oder testabhängig.


