Eine Powerbank, die man ohne Kabel und ohne Netzteil direkt in die Steckdose stecken kann – das klingt nach der idealen Lösung für Pendler und Reisende. Beim Xtorm TravelPro 3-in-1 (XTPP101) steckt genau das in einem Gehäuse: 10.000 mAh Akku, 30 W Netzteil und magnetisches Laden. Wichtig für den deutschen Alltag: Der klappbare Stecker lässt sich mit dem mitgelieferten EU-Aufsatz nutzen und passt damit in jede heimische Steckdose.
Kurzfassung für Eilige
- 10.000 mAh Kapazität reichen für rund zwei bis drei Smartphone-Ladungen.
- 30 W Ladeleistung über zwei fest integrierte USB-C-Kabel, dazu 15 W magnetisches Laden.
- EU-Stecker liegt bei: Der US-Klappstecker wird mit dem EU- oder UK-Aufsatz überdeckt – in Deutschland direkt nutzbar.
- Kein separates Netzteil nötig, da die Powerbank sich selbst an der Steckdose auflädt (ca. 4 Stunden).
- Mit 293 g und 9 x 3 x 9 cm eher kompakt gebaut, aber spürbar schwerer als eine reine Powerbank.
Design & Technik
Das TravelPro ist ein Würfel mit abgerundeten Kanten, Trageschlaufe und mattem Kunststoffgehäuse. Auf der Oberseite sitzt die magnetische Ladefläche, an der Seite kommen die beiden integrierten USB-C-Kabel aus dem Gehäuse. Der Netzstecker klappt aus dem Boden aus.
Genau dieser Punkt entscheidet über die Alltagstauglichkeit in Deutschland: Ab Werk ist der ausklappbare Stecker ein US-Flachstecker. Xtorm legt jedoch einen EU-Aufsatz und einen UK-Aufsatz bei, die einfach über den geklappten Stecker geschoben werden. Mit dem EU-Aufsatz passt das Gerät in jede deutsche Steckdose, mit dem UK-Aufsatz auch auf der Insel. Wer viel unterwegs ist, braucht also keinen zusätzlichen Reiseadapter.
Die 10.000 mAh entsprechen etwa 37 Wh. Damit liegt der Akku deutlich unter der üblichen Grenze von 100 Wh und darf im Handgepäck mitgeführt werden.
Laden in der Praxis
Als Netzteil liefert das TravelPro 30 W über die integrierten USB-C-Kabel. Das reicht, um aktuelle Smartphones in der Spitze zu laden und auch ein iPad oder einen kleinen USB-C-Kopfhörer zügig zu versorgen. Zwei Geräte gleichzeitig sind möglich, dann teilt sich die Leistung entsprechend auf.
Im Akkubetrieb liefert die Powerbank 20 W über USB-C – schnell genug für Smartphones, aber kein Ersatz für ein Laptop-Netzteil. Für Notebooks ist das Gerät ausdrücklich nicht gedacht: 37 Wh reichen bei einem typischen Ultrabook bestenfalls für eine halbe Akkuladung.
Das magnetische Laden mit bis zu 15 W funktioniert mit MagSafe-fähigen iPhones und kompatiblen Hüllen. Bequem ist es vor allem am Schreibtisch oder im Hotelzimmer, unterwegs in der Tasche bleibt das Kabel die sicherere Wahl.
Lade die Powerbank nicht regelmäßig komplett leer und lagere sie bei Raumtemperatur. Ein Ladefenster zwischen 20 % und 80 % schont den Akku spürbar.
Anschlüsse & Kompatibilität
Zwei fest verbaute USB-C-Kabel decken praktisch alle modernen Geräte ab: Smartphone, Kopfhörer, Smartwatch mit USB-C, Kamera oder Tablet. Ein USB-A-Anschluss fehlt – wer noch ältere Geräte mit USB-A lädt, braucht ein zusätzliches Kabel oder ein zweites Ladegerät.
Aufgeladen wird das TravelPro entweder direkt an der Steckdose oder über USB-C. Ein volles Aufladen dauert laut Hersteller rund vier Stunden.
Was für wen sinnvoll ist
- Pendler und Wochenendreisende: Ein Gerät statt Netzteil plus Powerbank plus Kabel – der größte praktische Gewinn.
- Vielflieger: EU- und UK-Aufsatz sind dabei, der Akku ist handgepäcktauglich.
- Laptop-Nutzer: Hier reicht die Kapazität nicht; besser eine Powerbank ab 20.000 mAh mit mindestens 65 W.
Marktumfeld
Kombigeräte aus Netzteil und Powerbank bieten inzwischen auch Anker, Baseus und UGREEN an. Der Unterschied liegt meist im Detail: Viele Konkurrenten sparen sich die integrierten Kabel oder das magnetische Laden, manche günstigeren Modelle stammen nur in der US-Ausführung mit Flachstecker aus dem Import. Das TravelPro wird über den deutschen Xtorm-Shop in Euro verkauft und bringt den EU-Aufsatz von Haus aus mit.
Was die Datenlage offenlässt
Zur Zyklenfestigkeit des Akkus und zur Haltbarkeit der fest verbauten Kabel liegen keine belastbaren Herstellerangaben vor. Auch die tatsächliche Ladeleistung bei gleichzeitiger Nutzung aller drei Ladewege ist nicht spezifiziert.
Die nutzbare Kapazität liegt bei jeder Powerbank unter der Nennkapazität, weil beim Laden Energie verloren geht. Aus 10.000 mAh werden am Endgerät in der Praxis deutlich weniger.




